SCC-RUNNING
HOME > EVENTS > real,- BERLIN-MARATHON > Marathon - Sieger
EVENTS

Die Siegerinnen und Sieger des BERLIN-MARATHON im Überblick

13. Oktober 1974


Günter Hallas

Der erste BERLIN-MARATHON wurde am 13. Oktober 1974 in der Waldschulallee 80 am Mommsenstadion gestartet. 286 Meldungen aus vier Nationen lagen vor, 244 Läufer erreichten das Ziel. Günter Hallas (LG Nord/2:44:53 Stunden) und Jutta von Haase (LG Süd/3:22:01) gewannen das Rennen, dessen Strecke entlang des Grunewalds führte. Das Ziel dieses Laufes war vor dem Mommsenstadion, vor der Geschäftsstelle des SC Charlottenburg.

Männer: 1. Günter Hallas (LG Nord Berlin) 2:44:53, 2. Rudolf Breuer (SCC Berlin) 2:46:43, 3. Günter Olbrich (Berlin) 2:48:08.

Frauen: 1. Jutta von Haase (LG Süd) 3:22:01, 2. Elfriede Kayser (Berlin) 4:03:50, 3. Hannelore Eder (Berlin) 4:26:35.


Jutta von Haase

28. September 1975


Ralf Bochröder

Ein Novum in der Geschichte des Laufes: Ein Ehepaar feierte einen Doppelsieg. Ralf Bochröder (OSC Berlin) gewann nach 2:47:08 Stunden, seine Frau Kristin (Berlin) lief 3:59:15. Von 325 gemeldeten Läufern erreichten 244 das Ziel, das zum ersten Mal im Mommsenstadion war. Dort wurde nun auch gestartet.

Männer: 1. Ralf Bochröder (OSC Berlin) 2:47:08, 2. Dieter Weiß (TSV Siemensstadt) 2:48:26, 3. Hermann Brecht (SCCA Berlin) 2:50:02.

Frauen: 1. Kristin Bochröder (Berlin) 3:59:15, 2. Elfriede Kayser (Helios Berlin) 4:26:05, 3. Astrid Ziezold (Helios Berlin) 4:39:24.

Kristin Bochröder

26. September 1976


Ingo Sensburg

Ingo Sensburg (Neuköllner SF) feiert den ersten seiner drei Siege in 2:23:08 Stunden und verbessert den Streckenrekord erheblich. Ursula Blaschke ist die erste Siegerin des Veranstalterklubs SCC Berlin. Mit 3:04:12 Stunden sorgt sie ebenfalls für den größten Schritt in der Entwicklung des Streckenrekordes. 397 Läufer waren gemeldet, 320 sind im Ziel.

Männer: 1. Ingo Sensburg (Neuköllner SF Berlin) 2:23:08, 2. Wolfram Weber (SCC Berlin) 2:24:59, 3. Michael Weiß (NSF Berlin) 2:26:27.

Frauen: 1. Ursula Blaschke (SCC Berlin) 3:04:12, 2. Jutta von Haase (LG Süd Berlin) 3:05:19, 3. Siegrid Sucker (Berlin) 3:18:33.


Ursula Blaschke

10. September 1977


Norman Wilson

Den ersten und einzigen Sieg eines Ausländers auf der alten Grunewald-Strecke erlief der Brite Norman Wilson in sehr guten 2:16A:20,7 Stunden. Angelika Brandt (OSC) war in 3:10:26,8 schnellste Frau im Feld. 293 Meldungen aus fünf Nationen gab es, 230 Läufer waren im Ziel. Bei den parallel ausgerichteten Deutschen Meisterschaften stellte Christa Vahlensieck (Wuppertal) in 2:34:47,5 Stunden einen Weltrekord auf.

Männer: 1. Norman Wilson (Großbritannien) 2:16:20,7, 2. M. Hurd (Großbritannien) 2:17:02,8, 3. G. Eddington (Großbritannien) 2:19:10,5.

Frauen: 2. Angelika Brandt (OSC Berlin) 3:10:26,8, 2. Ingrid Winter (Berlin) 3:50:42,2, 3. Ingrid Stöbe (TSV Rudow) 3:54:11,0.


Angelika Brandt

3. September 1978


Michael Spöttel

Der deutsche Spitzenläufer Michael Spöttel (LG Verden) war in 2:20:02,6 Stunden schnellster von 256 Läufern, von denen 197 das Ziel erreichten. Beste Frau war zum zweiten Mal Ursula Blaschke vom SC Charlottenburg in 2:57:09,0. Zum zweiten Mal stellte der veranstaltende SCC eine Siegerin.

Männer: 1. Michael Spöttel (LG Verden) 2:20:02,6, 2. Michael Weiß (NSF Berlin) 2:24:32,0, 3. Rainer Gemmecke (TK Hannover) 2:26:33,0.

Frauen: 1. Ursula Blaschke (SC Charlottenburg Berlin) 2:57:09,0, 2. Gerda Reinke (SCC Berlin) 2:59:23,0, 3. Christa Kloth (LAV Hamburg) 3:00:56,4.


Ursula Blaschke

30. September 1979


Ingo Sensburg

Ingo Sensburg (Neuköllner SF) war der erste Mann, der den BERLIN-MARATHON zum zweiten Mal gewinnen konnte. Er lief 2:21:09 Stunden. Den zweiten Sieg nach 1974 schaffte fünf Jahre später auch Jutta von Haase (LG Süd/3:07:06,6). Von 285 gemeldeten Läufern wurden 222 im Ziel registriert.

Männer: 1. Ingo Sensburg (Neuköllner SF Berlin) 2:21:09, 2. Wilfried Jackisch (NSF Berlin) 2:24:53, 3. Ronald Scherbaum (TS Bayreuth) 2:30:07.

Frauen: 1. Jutta von Haase (LG Süd Berlin) 3:07:06,6, 2. Ursula Wedig (Berlin) 3:35:45, 3. Marlies Neese (TG Lage) 3:41:31.


Jutta von Haase

28. September 1980


Ingo Sensburg

Zum letzten Mal wurde auf der Strecke am Grunewald gelaufen. Erneut und bereits zum dritten Mal hieß der Sieger Ingo Sensburg (LG Süd/2:16:48). Gerlinde Püttmann (LAZ Hamm/2:47:18) gewann bei den Frauen den Lauf, für den 363 Teilnehmer aus sechs Nationen gemeldet hatten. 294 erreichten das Ziel.

Männer: 1. Ingo Sensburg (LG Süd Berlin) 2:16:48, 2. Dave Clarke (Großbritannien) 2:19:33, 3. Roland Scymaniak (LGG Neumünster) 2:23:50.

Frauen: 1. Gerlinde Püttmann (LAZ Hamm) 2:47:18, 2. Angelika Brandt (OSC Berlin) 2:49:53, 3. Bettina Köly (OSC Bremerhaven) 2:59:A05.


Gerlinde Püttmann

27. September 1981


Ian Ray

Der erste City-Marathon war ein großer Erfolg. 3486 Läufer aus 30 Nationen hatten sich gemeldet, 2583 erreichten das Ziel auf dem Kurfürstendamm. Ian Ray war bei einem britischen Dreifach-Triumph der Sieger in 2:15:41,8 Stunden. Bei den Frauen siegte Angelika Stephan (LG Kassel) in 2:47:23,5. Georg Freund (Österreich) hatte als erster Rollstuhlfahrer das Ziel nach 2:08:44 erreicht.

Männer: 1. Ian Ray (GBR) 2:15:41,8; 2. Mike Hurd (GBR) 2:17:44,3; 3. Dave Clarke (GBR) 2:20:10,0.

Frauen: 1. Angelika Stephan (LG Kassel) 2:47:23,5; 2. Gill Burley (GBR) 2:50:44,1, 3. Liane Winter (VfL Wolfsburg) 2:53:56,0.

Rollstuhlfahrer: 1. Georg Freund (AUT) 2:08:44


Angelika Stephan

26. September 1982


Domingo Tibaduiza

Aus 37 Nationen kamen 4686 Läufer, von denen 3486 das Ziel erreichten. Trotz der hohen Temperaturen von 23°C gab es zwei Streckenrekorde: Domingo Tibaduiza (Kolumbien) lief 2:14:46,0 und blieb als erster in Berlin unter 2:15 Stunden,A Jean Lochead (Großbritannien) erreichte 2:47:04,0. Bosse Lindquist (Schweden) gewann das Rollstuhlrennen in 2:03:10,0.

Männer: 1. Domingo Tibaduiza(COL) 2:14:46,0; 2. Eberhard Weyel (Bayer Leverkusen) 2:14:49,9, 3. John Offord (GBR) 2:20:34,0.

Frauen: 1. Jean Lochead (GBR) 2:47:04,0; 2. Libby Pfeiffer (GBR) 2:47:27,8, 3. Liane Winter (VfL Wolfsburg) 2:51:53,0.

Rollstuhlfahrer: 1. Bosse Lindquist (SWE) 2:03:10,0


Jean Lochead

25. September 1983


Karel Lismont

Die Qualität des Laufes wurde von Jahr zu Jahr besser: Karel Lismont (Belgien) siegte in 2:13:37 Stunden, Karen Goldhawk (Großbritannien) lief 2:40:32. Erstmals beteiligte sich eine Rollstuhlfahrerin: Gabriele Beyer (TSG Ulm) benötigte 2:51:12, Gregor Golombek (ASV Cham) siegte in 1:55:10. Von 6270 gemeldeten Läufern aus 45 Nationen waren 5136 im Ziel.

Männer: 1. Karel Lismont (BEL) 2:13:37, 2. James Ashworth (GBR) 2:14:01, 3. Werner Meier (SUI) 2:15:06.

Frauen: 1. Karen Goldhawk (GBR) 2:40:32, 2. Jean Lochead (GBR) 2:43:56, 3. R. Walendziak (POL) 2:44:07.

Rollstuhlfahrer: 1. Gregor Golombek (ASV Cham) 1:55:10 - 1. Gabriele Beyer (TSG Ulm) 2:51:12.


Karen Goldhawk
??????

30. September 1984


John Skovbjerg

Zwei Streckenrekorde gab es im Regen: Der Däne John Skovbjerg lief 2:13:35 Stunden, die Ungarin Agnes Sipka war die erste Frau unter 2:40 Stunden mit 2:39:32. Jeweils zum zweiten Mal siegten bei den Rollstuhlfahrern Bosse Lindquist (Schweden/2:16:32) und Gabriele Beyer (TSG Ulm/2:47:14). 8834 Läufer aus 49 Nationen hatten gemeldet, 7315 erreichten das Ziel.

Männer: 1. John Skovbjerg (DEN) 2:13:35, 2. Wolfgang Krüger (Lübeck) 2:13:43, 3. Pavel Lorenz (POL) 2:14:53.

Frauen: 1. Agnes Sipka (HUN) 2:39:32, 2. Solweig Harryson (SWE) 2:39:48, 3. Maureen Hurst (GBR) 2:42:49.

Rollstuhlfahrer: 1. Bosse Lindquist (SWE) 2:16:32 - 1. Gabriele Beyer (TSG Ulm) 2:47:14.


Agnes Sipka

29. September 1985


James Ashworth

Für den dritten britischen Männersieg und eine deutliche Verbesserung des Streckenrekordes sorgte James Ashworth, der 2:11:43 lief. Bei den Frauen gab es eine noch deutlichere Steigerung der Bestzeit um gut fünf Minuten. Magda Ilands (Belgien) lief 2:34:10. Mit 11.814 gemeldeten Läufern aus 58 Nationen wurde erstmals die 10.000er-Marke überschritten. 9840 Athleten erreichten das Ziel. Einen Schweizer Doppelsieg gab es bei den Rollstuhlfahrern: Seinen ersteAn Erfolg in Berlin feierte Heinz Frei nach 1:57:28. Gabriele Schild fuhr 2:33:51.

Männer: 1. James Ashworth (GBR) 2:11:43, 2. Henrik Albahn (DEN) 2:13:47, 3. Marc de Blander (BEL) 2:13:59.

Frauen: 1. Magda Ilands (BEL) 2:34:10, 2. Karen Holdsworth-Goldhawk (GBR) 2:35:18, 3. Agnes Sipka (HUN) 2:35:18.

Rollstuhlfahrer: 1. Heinz Frei (SUI) 1:57:28 - 1. Gabriele Schild (SUI) 2:33:51.


Magda Ilands

28. September 1986


Boguslaw Psujek

Nur um wenige Sekunden verpasste Boguslaw Psujek die erste Zeit unter 2:11 Stunden. Der Pole lief 2:11:03, während Charlotte Teske (ASC Darmstadt) in 2:32:10 Stunden für einen deutschen Sieg sorgte. Heinz Frei wiederholte bei den Rollstuhlfahrern seinen Vorjahressieg und steigerte sich auf 1:46:44, und bei den Frauen gewann Connie Hansen (Dänemark/2:32:23). In der Rollstuhlklasse MR 2 stellte Jan-Owe Mattson (Schweden) mit 2:08:24 Stunden eine Weltbestzeit auf. Von 13.862 gemeldeten Läufern erreichten 11.481 das Ziel - zum ersten Mal waren es über 10.000. Sie kamen aus 59 Nationen.

Männer: 1. Boguslaw Psujek (POL) 2:11:03, 2. Henrik Jorgensen (DEN) 2:11.49, 3. Gabriel Kamau (KEN) 2:12:35.

Frauen: 1. Charlotte Teske (ASC Darmstadt) 2:32:10, 2. Magda Ilands (BEL) 2:33.53, 3. Monika Schäfer (Quelle Fürth) 2:34:05.

Rollstuhlfahrer: 1. Heinz Frei (SUI) 1:46:44 - 1. Connie Hansen (DEN) 2:32:23.


Charlotte Teske

4. Oktober 1987


Suleiman Nyambui

Suleiman Nyambui (Tansania) lief zu seinem ersten Marathonsieg in 2:11:11. Es war der erste afrikanische Triumph beim BERLIN-MARATHON, während es bei den Frauen einen Heimsieg von Kerstin Preßler (Neuköllner SF/2:31:22) gab. Zum ersten Mal hatten sich über 15.000 aus 58 Nationen gemeldet (15.461), von denen 12.724 das Ziel erreichten. Schnellste Rollstuhlfahrer waren Gregor Golombeck (ASV Cham/1:46:52) und Margit Quell (München/2:21:29).

Männer: 1. Suleiman Nyambui (TAN) 2:11:11, 2. Rafael Marques (POR) 2:13:23, 3. Japhat Mashishanga (TAN) 2:13:27.

Frauen: 1. Kerstin Preßler (Neuköllner SF Berlin) 2:31:22, 2. Wanda Panfil (POL) 2:32:01, 3. Sissel Grottenberg (NOR) 2:32:57.

Rollstuhlfahrer: 1. Gregor Golombek (ASV Cham) 1:46:52 - 1. Margit Quell (USC München) 2:21:29


Kerstin Preßler

9. Oktober 1988


Suleiman Nyambui

Bei Dauerregen und Wind verfehlte Suleiman Nymabui (Tansania) sein Ziel, den Streckenrekord. Er siegte in 2:11:45. Trotz des WetteArs gab es erstklassige Resultate. Die Junioren-Weltbestleistung stellte überraschend der Äthiopier Tesfayi Dada ein, der als Fünfter 2:12:49 erreichte. Die erste Zeit unter 2:30 Stunden lief bei den Frauen Renata Kokowska (Polen) mit 2:29:16. Bei den Rollstuhlfahrern siegten Markus Pilz (Ferndorf/1:52:08) und Gabriele Schild (Schweiz/2:52:29). 16.116 Athleten aus 57 Ländern hatten gemeldet, 13.156 erreichten das Ziel.

Männer: 1. Suleiman Nyambui (TAN) 2:11:45, 2. Spiros Andriopoulos (GRE) 2:12:04, 3. Tulu Mekonnen (ETH) 2:12:19.

Frauen: 1. Renata Kokowska (POL) 2:29:16, 2. Sheila Catford (GBR) 2:33:44, 3. Malgorzata Birbach (POL) 2:33:54.

Rollstuhlfahrer: 1. Markus Pilz (Ferndorf) 1:52:08 - 1. Gabriele Schild (SUI) 2:52:29.


Renata Kokowska

1. Oktober 1989


Alfredo Shahanga

Was Suleiman Nyambui nicht gelungen war, das schaffte ein Landsmann und Läufer aus seiner Trainingsgruppe: Alfredo Shahanga (Tansania) blieb mit 2:10:11 als erster unter 2:11 Stunden. Und noch zwei weitere Streckenrekorde fielen: Päivi Tikkanen (Finnland) lief 2:28:45, und Heinz Frei (Schweiz) erreichte als Rollstuhl-Sieger 1:40:11. Schnellste Frau war hier Daniela Jutzeler (Schweiz) mit 1:55:23. 16.410 Meldungen aus 60 Nationen hatte es gegeben, 13.433 Läufer wurden im Ziel registriert. Bei der Premiere des MINI-MARATHON starteten 758 Schüler. Es sollte der letzte Lauf auf der alten Strecke gewesen sein.

Männer: 1. AlfredoA Shahanga (TAN) 2:10:11, 2. Dereje Nedi (ETH) 2:11:15, 3. Spiros Andriopoulos (GRE) 2:12:59.

Frauen: 1. Päivi Tikkanen (FIN) 2:28:45, 2. Renata Kokowska (POL) 2:32:04, 3. Kerstin Preßler (LAC Halensee Berlin) 2:33:35.

Rollstuhlfahrer: 1. Heinz Frei (SUI) 1:40:11 - 1. Daniela Jutzeler (SUI) 1:55:23.


Päivi Tikkanen

30. September 1990


Steve Moneghetti

Wenige Tage vor der deutschen Wiedervereinigung rannten 25.000 Läufer durch das Brandenburger Tor. Der erste Lauf durch Ost und West erregte weltweites Aufsehen. Aus 61 Ländern kamen die Läufer, 22.861 erreichten das Ziel. Der Australier Steve Moneghetti lief die erste Jahresweltbestzeit in Berlin seit Christa Vahlensieck 1977: 2:08:16 Stunden. Bei den Frauen gewann die frühere Ost-Berlinerin Uta Pippig in der Streckenrekordzeit von 2:28:37. Das Rennen war von nun an aufgestiegen zu den Top-Läufen der Welt. Wiederum gab es bei den Rollstuhlfahrern einen doppelten Schweizer Triumph: Jean Marc Berset fuhr 1:34:41, Daniela Jutzeler benötigte 1:57:47.

Männer: 1. Steve Moneghetti (AUS) 2:08:16, 2. Gidamis Shahanga (TAN) 2:08:32, 3. Jörg Peter (Dresden) 2:09:23.

Frauen: 1. Uta Pippig (Stuttgarter Kickers) 2:28:37, 2. Renata Kokowska (POL) 2:28:50, 3. Carla Beurskens (HOL) 2:30:00.

Rollstuhlfahrer: 1. Jean Marc Berset (SUI) 1:34:41 - 1. Daniela Jutzeler (SUI) 1:57:47.


Uta Pippig

29. September 1991


Steve Brace

In einer spannenden Spurtentscheidung gewann Steve Brace (Großbritannien) in 2:10:57 vor Mark Plaatjes (USA), der zwei Jahre später Weltmeister werden sollte. Renata Kokowska (Polen) sorgte in 2:27:36 dafür, dass der Lauf zum zehnten Mal in Folge bei den Frauen einen Streckenrekord hatte. Heinz Frei (Schweiz) stellte in 1:27:39 eine Weltbestzeit auf, Beate Meier (Ravensberg) fuhr mit 1:51:50 einen Kursrekord. 18.909 Läufer aus 61 Nationen waren gemeldet, 14.850 erreichten das Ziel. Der MINI-MARATHON hatte 1325 Starter.

Männer: 1. Steve Brace (GBR) 2:10:57, 2. Mark Plaatjes (USA) 2:11:01, 3. Slawomir Gurny (POL) 2:11:45.

Frauen: 1. Renata Kokowska (POL) 2:27:36, 2. Kim Jones (USA) 2:27:50, 3. Tuija Toivonen (FIN) 2:28:49.

Rollstuhlfahrer: 1. Heinz Frei (SUI) 1:27:39 - 1. Beate Meier (Ravensberg) 1:51:50. 27. September 1992


Renata Kokowska

27. September 1992


David Tsebe

Zum zweiten Mal nach 1990 hatte der Lauf sporthistorische Bedeutung. Es war eines der ersten großen ARennen, bei dem die südafrikanischen Läufer wieder laufen durften. Und David Tsebe sorgte für den ersten bedeutenden Sieg bei einem City-Rennen. Der Südafrikaner stellte dabei mit 2:08:07 Stunden einen Streckenrekord sowie eine Jahresweltbestleistung auf. Bei den Frauen gewann Lokalmatadorin Uta Pippig vom veranstaltenden Klub SCC in 2:30:22 zum zweiten Mal nach 1990. Heinz Frei (Schweiz) war wiederum schnellster Rollstuhlfahrer in 1:29:41, bei den Frauen siegte Janette Jansen (Niederlande) in der Kursrekordzeit von 1:42:07. Aus 68 Nationen kamen 17.188 Läufer, von denen 13.350 ins Ziel liefen.

Männer: 1. David Tsebe (RSA) 2:08:07, 2. Manuel Matias (POR) 2:08:38, 3. Simon Karori (KEN) 2:11:50.

Frauen: 1. Uta Pippig (SCC Berlin) 2:30:22, 2. Renata Kokowska (POL) 2:30:57, 3. Anna Rybicka (POL) 2:31:56.

Rollstuhlfahrer: 1. Heinz Frei (SUI) 1:29:41 - 1. Janette Jansen (NED) 1:42:07.


Uta Pippig

26. September 1993


Xolile Yawa

Zu ihrem dritten Sieg nach 1988 und 1991 lief die Polin Renata Kokowska, die ihren eigenen Streckenrekord um über eine Minute auf 2:26:20 verbesserte. Und zum zweiten Mal in Folge gewann ein Südafrikaner in Berlin: Xolile Yawa lief 2:10:57. Heinz Frei (Schweiz) gewann zum dritten Mal in Folge und fuhr zum zweiten Mal in Berlin eine Weltbestzeit (1:27:16). Bei den Frauen triumphierte Lily Anggreny (Bochum) in 1:50:34. Von 17.285 gemeldeten Läufern aus 72 Ländern erreichten 14.271 das Ziel. DAer MINI-MARATHON erlebte seinen größten Teilnehmerzuwachs: 3588 Schüler gingen an den Start.

Männer: 1. Xolile Yawa (RSA) 2:10:57, 2. Dris Dacha (MOR) 2:11:43, 3. David Tsebe (RSA) 2:12:07.

Frauen: 1. Renata Kokowska (POL) 2:26:20, 2. Albertina Dias (POR) 2:26:49, 3. Malgorzata Sobanska (POL) 2:29:21.

Rollstuhlfahrer: 1. Heinz Frei (SUI) 1:27:16 - 1. Lily Anggreny (Bochum) 1:50:34.


Renata Kokowska

25. September 1994


António Pinto

Mit erstklassigen 2:25:15 Stunden stellte Katrin Dörre-Heinig (LAC Quelle Fürth) einen neuen Streckenrekord auf. Auch bei den Männern lief der Sieger eine hervorragende Zeit: António Pinto erzielte 2:08:31. Für seine dritte Weltbestzeit bei seinem siebenten Berliner Sieg sorgte Heinz Frei (Schweiz) mit 1:22:12. Schnellste Frau im Rollstuhl war Louise Sauvage (Australien) in 1:57:14. Beide wurden zugleich auch Weltmeister, da die Behinderten-Titelkämpfe in den Lauf integriert waren. 16.121 Athleten aus 70 Nationen hatten gemeldet, 12.426 erreichten das Ziel.

Männer: 1. António Pinto (POR) 2:08:31, 2. Sammy Nyangincha (KEN) 2:08:50, 3. Antonio Sanchez-Serrano (ESP) 2:09:13.

Frauen: 1. Katrin Dörre-Heinig (LAC Quelle Fürth) 2:25:15, 2. Rocio Rios (ESP) 2:28:58, 3. Malgorzata Sobanska (POL) 2:30:00.

Rollstuhlfahrer: 1. Heinz Frei (SUI) 1:12 - 1. Louise Sauvage (AUS) 1:57:14.


Katrin Dörre-Heinig

24. September 1995


Sammy Lelei

Die bisher beste Besetzung bei den Männern brachte ein sensationelles Ergebnis: Sieger Sammy Lelei (Kenia) lief lediglich zwölf Sekunden an der Weltbestzeit vorbei und erzielte mit 2:07:02 Stunden die bis dahin zweitschnellste Zeit aller Zeiten. Das bedeutete natürlich einen Streckenrekord und eine Jahresweltbestzeit. Drei Läufer blieben unter 2:09 Stunden. Bei den Frauen feierte die deutsche Marathonrekordlerin Uta Pippig (SCC Berlin) einen gefeierten Heimsieg in 2:25:37. Heinz Frei (Schweiz) gelang Sieg Nummer acht in 1:22:49, Lily Anggreny (Bochum) gewann zum zweiten Mal (1:58:38). 16.677 Läufer aus 62 Nationen hatten gemeldet, 13.314 liefen erstmals mit dem Chip ins Ziel, der das Zeitmesssystem revolutionierte. Der MINI-MARATHON hatte 4466 Starter.

Männer: 1. Sammy Lelei (KEN) 2 :07 :02, 2. Vincent Rousseau (BEL) 2:07:20, 3. António Pinto (POR) 2:08:57.

Frauen: 1. Uta Pippig (SCC Berlin) 2:25:37, 2. Angelina Kanana (KEN) 2:27:41, 3. Rakyla Maraoui (MOR) 2:28:17.

Rollstuhlfahrer : 1. Heinz Frei (SUI) 1:22 :49 - 1. Lily Anggreny (Bochum) 1:58:38.


Uta Pippig

29. September 1996

A""
Abel Antón

Ein perfektes Marathondebüt gelang Abel Antón. Der Spanier siegte in 2:09:15 und startete in Berlin zu einer glänzenden Karriere, in der er zweimal Weltmeister werden sollte. Schnellste Frau war die Südafrikanerin Colleen de Reuck in 2:26:35. Parallel fanden die Deutschen Meisterschaften statt, bei denen Steffen Dittmann (Ravensberg/2:16:03) und Claudia Lokar (Dortmund/2:28:17) gewannen. Auch aufgrund dieser Titelkämpfe gab es die bis dahin zweithöchste Meldezahl (19.532 aus 70 Nationen). 16.643 Läufer wurden im Ziel registriert. Heinz Frei (Schweiz/1:25:34) und Monica Wetterström (Schweden/1:54:00) waren die besten Rollstuhlfahrer.

Männer: 1. Abel Antón (ESP) 2:09:15, 2. Francis Naali (TAN) 2:09:33, 3. Sammy Lelei (KEN) 2:09:49.

Frauen: 1. Colleen de Reuck (RSA) 2:26:35, 2. Renata Kokowska (POL) 2:27:41, 3. Marleen Renders (BEL) 2:27:42.

Rollstuhlfahrer: 1. Heinz Frei (SUI) 1:25:34 - 1. Monica Wetterström (SWE) 1:54:00.


Colleen de Reuck

28. September 1997


Elijah Lagat

Ein Jahr vor dem 25. BERLIN-MARATHON waren die Ergebnisse schon jubiläumsreif. Nie zuvor hatte es eine derartige Breite von Spitzenzeiten gegeben. Zwei Läufer blieben unter 2:08 Stunden, insgesamt vier unter 2:09 und neun unter 2:10. Mit nur zwei Sekunden Vorsprung siegte Elijah Lagat (Kenia), der mit 2:07:41 eine JAahresweltbestzeit aufstellte. Bei den Frauen gab es die bisher hochkarätigsten Ergebnisse: Catherina McKiernan (Irland) lief eine Kursbestzeit von 2:23:44 und wurde damit zur schnellsten Marathon-Debütantin aller Zeiten. Bei idealen Witterungsbedingungen krönte Heinz Frei (Schweiz) seinen zehnten Sieg in Berlin mit der vierten Weltbestzeit (1:21:39). Schnellste Rollstuhlfahrerin war Louise Sauvage (Australien) in 1:49:58. 18.514 Läufer aus 73 Ländern hatten gemeldet, 15.502 wurden im Ziel gezählt. Erstmals wurden Inline-Skater in den Lauf integriert. Hier setzten Pascal Briand (Frankreich/1:07:52) und Caroline Jean (Frankreich/1:15:30) ein erstes Maß. Der MINI-MARATHON verzeichnete einen Teilnehmerrekord mit 4490 Schülern.

Männer: 1. Elijah Lagat (KEN) 2:07:41, 2. Eric Kimaiyo (KEN) 2:07:43, 3. Sammy Lelei (KEN) 2:08:00.

Frauen: 1. Catherina McKiernan (IRL) 2:23:44, 2. Madina Biktagirowa (BLS) 2:24:46, 3. Marleen Renders (BEL) 2:26:18.

Inline-Skater: 1. Pascal Briand (FRA) 1:07:52 - 1. Caroline Jean (FRA) 1:15:30.

Rollstuhlfahrer: 1. Heinz Frei (SUI) 1:21:39 - 1. Louise Sauvage (AUS) 1:49:58.


Catherina McKiernan

20. September 1998


Ronaldo da Costa

Die Party wurde zu einem Festival der Rekorde: Mit insgesamt 27.621 Teilnehmern aus 71 Nationen beteiligten sich so viele wie nie zuvor beim 25. BERLIN-MARATHON. Und gekrönt wurde das größte Laufspektakel in der GeschichteA des deutschen Sports mit einem Weltrekord: Der 28-jährige Brasilianer Ronaldo da Costa gewann das Rennen mit 2:06:05 Stunden. Damit durchbrach er als erster Marathonläufer zugleich eine Schallmauer, denn nie zuvor lief jemand die klassischen 42,195 Kilometer mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 20 und mehr Stundenkilometern. Damit lief Ronaldo da Costa zudem jeden einzelnen Kilometerabschnitt im Schnitt unter 3:00 Minuten. Die alte Weltbestzeit hatte der Äthiopier Belayneh Dinsamo gehalten, der bereits vor zehn Jahren 1988 in Rotterdam 2:06:50 Stunden gelaufen war. Den größten Sieg ihrer Karriere feierte Marleen Renders. Die 29jährige Belgierin gewann das Rennen in der Landesrekordzeit von 2:25:22 Stunden. Bei den Inline-Skatern triumphierten die Franzosen Johann Langenberg (1:07:32) und Caroline Lagree (1:14:20), bei den Rollstuhlfahrern hieß der Sieger wiederum Heinz Frei (Schweiz/1:24:19). Schnellste Frau war hier Edith Hunkeler (Schweiz/1:47:53). Zieht man die 5256 Starter des MINI-MARATHON - das bedeutete ebenfalls Rekord - noch zum Gesamt-Feld hinzu, dann hatte der BERLIN-MARATHON sogar 32.877 Teilnehmer. 21.008 Läufer erreichten das Ziel an der Gedächtniskirche, mit Rollstuhlfahrern und Skatern wurden sogar 22.467 im Ziel registriert. Der 25. BERLIN-MARATHON war ein voller Erfolg in allen Bereichen - ein traumhaftes Jubiläum.

Männer: 1. Ronaldo da Costa (BRA) 2:06:05, 2. Josephat Kiprono (KEN) 2:07:27, 3. Samson Kandie (KEN) 2:08:31.

Frauen: 1. Marleen Renders (BEL) 2:25:22, 2. Susan Chepkemei (KEN) 2:28:19, 3. Renata Kokowska (POL) 2:31:51.

Inline-Skater: 1. Johann Langenberg (FRA) 1:07:32 - 1. Caroline Lagree (FRA) 1:14:20.

Rollstuhlfahrer: 1. Heinz Frei (SUI) 1:24:19 - 1. Edith Hunkeler (SUI) 1:47:53.


Marleen Renders

26. September 1999


Josephat Kiprono

Kenias erster Doppelsieg beim BERLIN-MARATHON sorgte für einen Paukenschlag in der Welt des Laufsports. Ein Millionenpublikum am Streckenrand wurde Zeitzeuge des bis dahin hochkarätigsten Marathonlaufes aller Zeiten. Höhepunkt war der Weltrekord von Tegla Loroupe, die 2:20:43 Stunden lief, nachdem ihr kenianischer Landsmann Josephat Kiprono zuvor mit 2:06:44 Stunden eine Glanzzeit gerannt war. Insgesamt 27.112 Teilnehmer aus 73 Nationen starteten beim 26. BERLIN-MARATHON. Doch der Weltrekord von Tegla Loroupe war nur eines von drei Superlativen, die dieser sensationelle BERLIN-MARATHON zu bieten hatte. Zum ersten Mal in der Geschichte des Marathonlaufes über die klassischen 42,195 km waren in einem Rennen gleich zwei Männer unter 2:07:00 Stunden geblieben: Neben Josephat Kiprono durchbrach völlig überraschend auch der Japaner Takayuki Inubushi mit der Asien-Rekordzeit von 2:06:57 Stunden diese Traumgrenze des Marathons. Kenias Doppeltriumph produzierte zudem die hochkarätigsten Siegzeiten, die bei Männern und Frauen in einem Marathon bis dahin gelaufen wurden. Zusammengerechnet ergeben die beiden Ergebnisse von Kiprono und Loroupe 4:27:27 Stunden. Zum dritten Mal in Folge gab es bei den Inline-Skatern einen französischen Sieg: Tristan Loy gewann in Streckenrekordzeit von 61:08 Minuten. Schnellste Frau war Anne Titze (Groß-Gerau/1:09:32). Heinz Frei (Schweiz/1:23:57) und Monica Wetterström (Schweden/1:48:12) hießen die Sieger bei den Rollstuhl-Konkurrenzen.

Männer: 1. Josephat Kiprono (KEN) 2:06:44, 2. Takayuki Inubushi (JPN) 2:06:57, 3. Samson Kandie (KEN) 2:08:31.

AFrauen: 1. Tegla Loroupe (KEN) 2:20:43, 2. Marleen Renders (BEL) 2:23:58, 3. Swetlana Sacharowa (RUS) 2:27:08.

Inline-Skater: 1. Tristan Loy (FRA) 1:01:08 - 1. Anne Titze (Groß-Gerau) 1:09:32.

Rollstuhlfahrer: 1. Heinz Frei (SUI) 1:23:57 - 1. Monica Wetterström (SWE) 1:48:12.


Tegla Loroupe

10. September 2000


Simon Biwott

Der real,- BERLIN-MARATHON hat den Abstand zu den größten Marathonrennen der Welt in New York und London mit einer Rekordbeteiligung deutlich verringert und zugleich eindrucksvoll seine Position als bei weitem größter, spektakulärster und qualitativ bester deutscher Straßenlauf bestätigt. Mit 34.090 Teilnehmern aus 85 Nationen sah Berlin die erste Laufveranstaltung in Deutschland bei der über 30.000 Athleten starteten. Der eigentlich als Tempomacher vorgesehene Kenianer Simon Biwott lief überraschend durch und gewann in der Weltklassezeit von 2:07:42 Stunden vor dem Spanier Antonio Pena, der nach einer dramatischen Schlussphase nur fünf Sekunden Rückstand auf den Kenianer aufwies. Dritter unter 27.017 Läufern wurde mit Jackson Kabiga ein weiterer Kenianer (2:09:52). Auch bei den Frauen gab es eine nicht unbedingt erwartete Siegerin: Kazumi Matsuo lief als erste japanische Siegerin in Berlin mit 2:26:15 Stunden eine persönliche Bestzeit und distanzierte auf den letzten Kilometern noch die favorisierte Italienerin Franka Fiacconi, die nach 2:26:42 das Ziel erreichte. Heinz Frei (Schweiz/1:26:30), zum zehnten Mal in Serie, und SandrAa Graf (Schweiz/1:52:31) waren die schnellsten Rollstuhlfahrer. Bei den Inline-Skatern setzten sich vor einem Millionenpublikum der Favorit Chad Hedrick (USA/1:01:45) und Angele Vaudan (Frankreich/1:08:29) durch.

Männer: 1. Simon Biwott (KEN) 2:07:42, 2. Antonio Pena (ESP) 2:07:47, 3. Jackson Kabiga (KEN) 2:09:52.

Frauen: 1. Kazumi Matsuo (JPN) 2:26:15, 2. Franka Fiacconi (ITA) 2:26:42, 3. Shujing Zhang (CHN) 2:27:14.

Inline-Skater: 1. Chad Hedrick (USA) 1:01:45 - 1. Angele Vaudan (FRA) 1:08:29.

Rollstuhlfahrer: 1. Heinz Frei (SUI) 1:26:30 - 1. Sandra Graf (SUI) 1:52:31.


Kazumi Matsuo

30. September 2001


Joseph Ngolepus

Bei diesem real,- BERLIN-MARATHON wurde Leichtathletik-Geschichte geschrieben. Naoko Takahashi, die 29-jährige Olympiasiegerin aus Japan, lief als erste Frau die klassische Distanz von 42,195 km unter 2:20 Stunden. Nach 2:19:46 Stunden rannte sie auf der Tauentzienstraße ins Ziel. Fast genau nur elf Minuten zuvor hatte der Sieger, Joseph Ngolepus (Kenia/2:08:47), sein Rennen beendet. Es war der geringste Abstand zwischen dem Männer- und der Frauensiegerin in der Geschichte des real,- BERLIN-MARATHON. Bereits zum dritten Mal binnen vier Jahren wurde auf der schnellen Strecke ein Weltrekord aufgestellt. Mit insgesamt 37.815 gemeldeten Läufern, Inline-??????Skatern, Rollstuhlfahrern und Power-Walkern aus 85 Nationen war das Rennen der größte deutsche Marathonlauf. Zählt man nocAh die 6.326 Teilnehmer beim real,- MINI-MARATHON hinzu, beteiligten sich insgesamt sogar 44.141 Athleten am 28. real,- BERLIN-MARATHON. Der real,- BERLIN-MARATHON hatte in diesem Jahr auch eine politische Dimension. Erfolgreich setzte die Veranstaltung ein Zeichen des Mitgefühls, der Völkerverständigung und des Friedens. Im Gedenken an die Todesopfer der Terrorattacken in New York und Washington vom 11. September, hatten die Teilnehmer vor dem Start ein Transparent mit der Aufschrift "United we Run" über ihre Köpfe hinweggezogen. Zuvor hatte der Cheforganisator des New-York-Marathons, Allan Steinfeld, den Startschuss gemeinsam mit dem Regierenden Bürgermeister Berlins, Klaus Wowereit, gegeben. Bei den Inline-Skatern gewannen Arnaud Giquel (Frankreich/1:04:17) und Sheila Herrero (Spanien/1:12:57). Schnellste Rollstuhlfahrer waren Heinz Frei (Schweiz/1:30:24) und Edith Hunkeler (Schweiz/1:47:46).

Männer: 1. Joseph Ngolepus (KEN) 2:08:47, 2. Willy Cheruiyot (KEN) 2:09:08, 3. William Kiplagat (KEN) 2:09:55.

Frauen: 1. Naoko Takahashi (JPN) 2:19:46, 2. Tegla Loroupe (KEN) 2:28:03, 3. Kathrin Weßel (SCC Berlin) 2:28:27.

Inline-Skater: 1. Arnaud Giquel (FRA) 1:04:17 - 1. Sheila Herrero (ESP) 1:12:57.

Rollstuhlfahrer: 1. Heinz Frei (SUI) 1:30:24 - 1. Edith Hunkeler (SUI) 1:47:46.


Naoko Takahashi

29. September 2002


Raymond Kipkoech

Ein Jahr nachdem Naoko Takahashi in Berlin als erste Frau untAer 2:20 Stunden gelaufen war, siegte sie erneut mit einer Weltklassezeit. Die 30-Jährige lief 2:21:48 Stunden. Vergleichsweise noch hochkarätiger und zudem spannender war das Rennen der Männer, das der Kenianer Raymond Kipkoech in 2:06:47 Stunden gewann. Zum ersten Mal blieben in Berlin gleich drei Läufer unter 2:07 Stunden. Da alle aus Kenia kamen, gab es noch einen Streckenrekord. Kenias Männer-Trio benötigte als Mannschaft 6:20:28 Stunden. Nur zwei Sekunden fehlten zum inoffiziellen Team-Weltrekord, den ebenfalls Kenia hält. Über eine Million Zuschauer, so schätzte die Polizei, sorgten für Volksfeststimmung auf den 42,195 km. Sie feuerten die Rekordzahl von Teilnehmern aus 90 Nationen an. Insgesamt 48.599 hatten sich gemeldet. Diese Zahl teilte sich auf in 32.752 Läufer, von denen 25.278 im Ziel registriert wurden, 8.369 Skater (6.986 im Ziel), 121 Rollstuhlfahrer (88 im Ziel) und 134 Walker (84 im Ziel). Außerdem beteiligten sich 7.223 Schüler am real,- MINI-MARATHON über rund 4,2 km. Die im Rahmen des real,- BERLIN-MARATHON veranstaltete Deutsche Meisterschaft gewann Martin Beckmann (LG Leinfelden) mit 2:16:07 Stunden. Bei den Frauen triumphierte die Berlinerin Kathrin Weßel vom Veranstalterklub SCC in 2:36:36. Im Wettbewerb der Inline-Skater siegte Juan Carlos Betancur (Kolumbien) in 1:04:44 Stunden. Schnellste Frau war die Streckenrekordhalterin Angèle Vaudan (Frankreich/1:13:59). Zum 15. Mal hieß der Sieger des Rollstuhlrennens Heinz Frei. Der Schweizer fuhr 1:28:28, schnellste Frau war Edith Hunkeler (Schweiz/1:45:53).

Männer: 1. Raymond Kipkoech (KEN) 2:06:47, 2. Simon Biwott (KEN) 2:06:49, 3. Vincent Kipsos (KEN) 2:06:52.

Frauen: 1. Naoko Takahashi (JPN) 2:21:49, 2. Adriana Fernandez (MEX) 2:24:11, 3. Hellen Rimutai (KEN) 2:26:10.


Naoko TakahashiA

28. September 2003


Paul Tergat

Paul Tergat hat das Jubiläum beim 30. real,- BERLIN-MARATHON mit einer sporthistorischen Leistung gekrönt. Angefeuert von einem begeisterten Millionenpublikum am Straßenrand, rannte der Kenianer den fünften Weltrekord in der Geschichte des Rennens: 2:04:55 Stunden. Als erster Marathonläufer blieb Paul Tergat dabei unter 2:05 Stunden.

Das Rennen der Frauen stand aufgrund der famosen Männer-Resultate etwas im Schatten beim 30. real,- BERLIN-MARATHON. Ana Dias (Portugal) schloss kurzzeitig noch einmal auf zur Spitze, doch als Yasuko Hashimoto zwischen Kilometer 30 (1:44:58) und 35 (2:02:17) antrat, konnten weder sie noch die anderen Läuferinnen folgen. Hashimoto hielt das Tempo hoch und war nicht mehr einzuholen.

Männer: 1. Paul Tergat (KEN) 2:04:55, 2. Sammy Korir (KEN) 2:04:56, 3. Titus Munji (KEN) 2:06:15

Frauen: 1. Yasuko Hashimoto (JAP) 2:26:32, 2. Emily Kimuria (KEN) 2:28:18, 3. Ornella Ferrara (ITA) 2:28:28

Inline-Skater: 1. Juan-Carlos Betancur (COL) 1:02:03, Julie Glass (USA) 1:11:28

Rollstuhlfahrer: 1. Joel Jeannot (FRA) 1:25:19, 1. Yvonne Sehmisch (GER) 1:52:05


Yasuko Hashimoto

26. September 2004


Felix Limo

Yoko Shibui sorgte für das Highlight beim 31. real,- BERLIN-MARATHON. Die Japanerin rannte mit 2:19:41 Stunden einen neuen Streckenrekord. Sie brach damit zugleich den japanischen Rekord ihrer prominenten Landsfrau Naoko Takahashi um fünf Sekunden. Mit regennasser Straßen gewinnt Felix Limo mit 2:06:44 zum sechsten Male in Folge ein Kenia-Läufer beim real,- Berlin Marathon. Sonja Oberem (2:26:53) verabschiedet sich vom Leistungssport als Dritte mit DLV-Jahresbestzeit.

Männer: 1. Felix Limo (KEN) 2:06:44, 2. Joseph Riri (KEN) 2:06:49, 3. Josua Chelanga (KEN) 2:07:05

Frauen: 1. Yoko Shibui (JAP) 2:19:41, 2. Hiromi Ominami (JAP) 2:23:26, 3. Sonja Oberem (Leverkusen) 2:26:53

Inline-Skater: 1. Roger Schneider (SUI) 1:04:43, 1. Cecilia Baena (COL) 1:17:08

Rollstuhlfahrer: 1. Gerlach Thomas (DEN) 1:33:49


Yoko Shibui

25. September 2005


Philip Manyim

Mizuki Noguchi hat beim 32. real,- BERLIN-MARATHON zwei Weltrekorde gebrochen: über 25 und 30 km. Die Zwischenzeiten der 27-jährigen Japanerin waren mit 1:22:12 (25 km) und 1:38:48 (30 km) schneller als die bisherigen Rekorde. Mit ihrer Endzeit von 2:19:12 Stunden hatte Mizuki Noguchi einen Strecken-, Asien- und japanischen Rekord aufgestellt. Philip Manyim (Kenia) gewann in 2:07:41 Stunden vor seinen Landsmännern Peter Chebet A(2:08:58) und Jackson Koech (2:09:07), nachdem er sich, mit einer großen Portion Mut und dem Glauben an seine Fähigkeiten, um die 30-km-Marke von der Spitzengruppe abgesetzt hatte.

Männer: 1. Philip Manyim (KEN) 2:07:41, 2. Peter Chebet (KEN) 2:08:58, 3. Jackson Koech (KEN) 2:09:07

Frauen: 1. Mizuki Noguchi (JAP) 2:19:12, 2. Luminita Zaituc (Braunschweig) 2:27:34, 3. Asale Tafa (ETH) 2:28:27

Inline-Skater: 1. Luca Saggiorato (ITA) 1:01:21, 1. Briggyte Mendez (KOL) 1:10:43

Rollstuhlfahrer: 1. Heinz Frei (SUI) 1:28:32, 1. Edith Hunkeler (SUI) 1:49:46


Mizuki Noguchi

24. September 2006


Haile Gebrselassie

Haile Gebrselassie krönte den 33. real,- BERLIN-MARATHON: Der 33-jährige Superstar stürmte in der Jahresweltbestzeit von 2:05:56 Stunden ins Ziel. Dies war die siebtschnellste Zeit aller Zeiten, ein nationaler Rekord für Gebrselassie, und zugleich wurde der Äthiopier zum fünftschnellsten Läufer in der Geschichte. 61 Sekunden fehlten ihm zum Berliner Weltrekord von Paul Tergat (2003). In erstklassigen 2:21:34 Stunden gewann anschließend Gebrselassies Landsfrau Gete Wami das Rennen – auch dies war ein äthiopischer Rekord. Nie zuvor hatte es in der Geschichte des BERLIN-MARATHON einen äthiopischen Sieg gegeben, nun waren es gleich zwei. Angesichts des sehr warmen Wetters mit Temperaturen von deutlich über 20° Celsius zwei Stunden nach dem Start sind die beiden Siegzeiten außergewöhnlich gut. Zusammengerechnet ergeben die Männer- und Frauenzeit einen Wert von 4:27:30 Stunden. So gesehen war der real,- BERLIN-MARATHON das zehntbeste Rennen aller Zeiten weltweit.

Männer: 1. Haile Gebrselassie (ETH) 2:05:56, 2. Gudisa Shentema (ETH) 2:10:43, 3. Kurao Umeki (JAP) 2:13:43

Frauen: 1. Gete Wami (ETH) 2:21:34, 2. Salina Kosgei (KEN) 2:23:22, 3. Monica Drybulska (POL) 2:30:12

Inline-Skater: 1. Luca Saggiorato (ITA) 1:02:25, 1. Giovanna Tuchiarelli (ITA) 1:14:02

Rollstuhlfahrer: 1. Heinz Frei (SUI) 1:27:09, 1. Sandra Graf (SUI) 1:42:52


Gete Wami

 

30. September 2007

Haile Gebrselassie
Haile Gebrselassie

Haile Gebrselassie hat das erste seiner zwei großen Ziele erreicht: In der Weltrekordzeit von 2:04:26 Stunden stürmte der 34-jährige Äthiopier ins Ziel des 34. real,- BERLIN-MARATHON. Gebrselassie verbesserte den vor vier Jahren von Paul Tergat (Kenia) mit 2:04:55 Stunden in Berlin aufgestellten Weltrekord um 29 Sekunden. Für einen äthiopischen Doppelsieg sorgte bei idealen Witterungsbedingungen Gete Wami, die wie Haile Gebrselassie ihren Vorjahreserfolg in Berlin wiederholte. Wami rannte nach 2:23:17 Stunden ins Ziel. Bei der World Marathon Majors-Serie 2006-2007 ist sie nach ihrem Sieg in Berlin in Führung gegangen.

Männer: 1. Haile Gebrselassie (ETH) 2:04:26, 2. Abel Kirui (KEN) 2:06:51, 3. Salim Kipsang (KEN) 2:07:29

Frauen: 1. Gete Wami (ETH) 2:23:17, 2. Irina Mikitenko (TV Wattenscheid) 2:24:51, 3. Helena Kirop (KEN) 2:26:27

Inline-Skater: 1. Nicolas Iten (SUI) 1:12:20, 1. Hilde Goovaerts (BEL) 1:23:20

Rollstuhlfahrer: 1. Masazumi Soejima (JPN) 1:26:50, 1. Simone Buess (CHE) 1:48:50

Gete Wami
Gete Wami

 
Sponsoren
Werbung
-->