Wer kann Marathon laufen?
Ganz einfach: Jeder, der gesund ist. Wenn Sie bisher sportlich aktiv waren, vielleicht schon bei dem einen oder anderen Laufbewerb teilgenommen haben und ca. 30 - 45 Minuten durchlaufen können, dann steht mit sechs Monaten guter Vorbereitung einem Marathon nichts im Weg.
Lauf-Einsteiger, die bisher weitgehend inaktiv waren und womöglich durch
Übergewicht ihren Bewegungsapparat belasten, sollten zunächst kürzere Distanzen
ins Auge fassen und Zwischenziele anpeilen: Eine Stunde lang durchlaufen
können, bei einem 10 Kilometer Bewerb teilnehmen, einen Halbmarathon schaffen
... Der Traum vom Marathon verliert auf diesem Weg, der länger dauern kann,
nichts an Faszination. Ob aus medizinischer Sicht nichts gegen das Lauftraining und
die Teilnahme an einem Laufwettbewerb spricht, kann allerdings nur ein
Gesundheits-Check beim Arzt klären. Dieser ist die wichtigste Voraussetzung für
Ihre Vorbereitung.
Nehmen Sie eine erste Selbsteinschätzung vor
Für eine erste Einschätzung Ihres gesundheitlichen Risikos
beim Sport können Sie den so genannten Persönlichen Aktivitäts- und
"Präventions-Screening-Test (PAPS-Test)" ausfüllen.
Hier geht’s zum Test
Gehen Sie regelmäßig zur Sporttauglichkeitsuntersuchung
Kontraindikationen
Wenn man es richtig macht, sind unglaubliche Dinge möglich.
Diabetiker können Marathon laufen. Herzinfarkt-Patienten können Marathon
laufen. Ehemalige schwere Raucher können Marathon laufen. Aber nur unter
ärztlicher Betreuung! Alles andere ist unverantwortlich und gefährlich.
Folgende Personen sollten ihr Lauftraining nur nach internistischer und sportmedizinischer Untersuchung beginnen:
- Menschen mit Risikofaktoren: Bauchbetontes Übergewicht, Bluthochdruck, hohe Cholesterinwerte, Rauchen, Diabetes
- Menschen, die sportlich inaktiv und über 35 Jahre sind.
- Menschen mit starkem Übergewicht.
- Menschen mit orthopädischen Problemen.
- Menschen mit bestehenden Erkrankungen am Herzen
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