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Medizin FAQs

Frage: Sollte bei großer Hitze Sport getrieben werden?

Reduzieren Sie Trainingsumfang und –intensität und trinken Sie viel!
Große Hitze bedeutet für Ihren Körper eine zusätzliche Belastung. Durch sportliche Belastung steigt auch die Körperkerntemperatur und es besteht die Gefahr der Überhitzung. Diese stellt eine Gefahr für das Herz-Kreislaufsystem dar, die unter Umständen bis hin zum tödlichen Kreislaufkollaps führen kann. Trainieren Sie daher an heißen Tagen am besten in Abend- oder noch besser in den Morgenstunden. Trainieren Sie mit Ruhe und Gelassenheit und vermeiden Sie intensive Belastungen. Den Gesamtumfang Ihres Trainings sollten Sie reduzieren. Wichtig ist außerdem, auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr schon während des Trainings zu achten. Mineralwasser und Apfelsaftschorle sollten bei Hitze Ihre ständigen Begleiter sein.

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Frage: Sollte ein Ausdauersportler auf Alkohol verzichten?

Genießen Sie Alkohol nur in Maßen
Ein absoluter Alkoholverzicht ist im Ausdauersport nicht notwendig. Dennoch sollten Sie beachten, dass sich Alkohol insbesondere in der direkten Regeneration nach einer Belastung oder auch in der direkten Wettkampfvorbereitung nicht so günstig auswirkt: Alkohol vermindert z.B. die Einlagerung von Glykogen und somit die Kohlenhydratspeicherung. In „harten“ Wettkampfphasen oder auch im Trainingslager sollten Sie auf regelmäßigen Alkoholkonsum daher besser verzichten, um die Regenerationszeiten optimal nutzen zu können. Ein Glas Bier oder auch Wein ist dabei sicherlich nicht so kritisch. Problemtisch wird es bei größeren Mengen. Wenn Sie also am Abend vor dem Marathon ein Glas Bier trinken, wird das Ihre Leistungsfähigkeit bei guter Vorbereitung sicherlich nicht beeinflussen. Viel mehr sollte es jedoch nicht sein. Und auch nach dem Lauf sollten Sie Ihre Flüssigkeitsverluste auf jeden Fall mit Wasser, Fruchtsaftschorlen oder auch alkoholfreiem Bier ausgleichen und - wenn überhaupt - erst später Ihren persönlichen Sieg „begießen“. Denn Alkohol entzieht dem Körper auch Wasser und davon haben Sie beim Laufen schon genug verloren.

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Frage: Sollte man auch bei Frost noch laufen?

Bei Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt können Sie mit entsprechender Bekleidung problemlos laufen gehen. Sinkt das Thermometer allerdings unter –10°C sollte Sie zum Schutz der Atemwege auf das Lauftraining verzichten. Bei so großer Kälte kann die Atemluft nicht mehr ausreichend gut über die Nasenschleimhaut „vorgewärmt“ werden, so dass die sehr kühle Luft die Bronchien direkt erreicht. Das kann zu Reizungen und Entzündungen der Atemwege führen. Verlegen Sie das Training an sehr kalten Tagen also besser in die Halle oder ziehen Sie ein paar Bahnen in der Schwimmhalle.

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Frage: Sollte man vor einem Volkslauf frühmorgens essen?

Ein Frühstück ist auch vor einem Volkslauf eine wichtige Mahlzeit.
Es reicht auch ein kleines Frühstück, z.B. 1 – 2 Scheiben Toast oder ein Brötchen mit etwas fettarmem Belag. Alternativ können Sich auch eine Banane oder ein kleines Haferflockenmüsli essen, je nach Geschmack und Verträglichkeit. Zwischen Frühstück und Start sollten dann ca. 2 Stunden liegen. Probieren Sie auch hier wieder verschiedene Frühstücksvarianten schon vor einem intensiveren Trainingslauf aus, um die Verträglichkeit zu testen. Wichtig ist natürlich auch, dass Sie im Laufe des Morgens bis zum Start regelmäßig trinken (Tee, Wasser, Fruchtsaftschorlen, Kaffee nur nach Verträglichkeitstest in Maßen). So sind Sie sowohl mit Flüssigkeit als auch mit Energie für den Lauf gerüstet.

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Frage: Steigert Sport das Lungenvolumen?

Ihre gesteigerte Atemarbeit während der Ausdauerbelastung führt langfristig zu Anpassungen der Lunge. Die Atemleistung ist maßgeblich von der so genannten Vitalkapazität abhängig. Die Vitalkapazität ist das für die Atmung nutzbare Lungenvolumen. Durch Training kann die Vitalkapazität bis zu 30% gesteigert werden. Allerdings ist die Vitalkapazität auch von anderen Kenngrößen wie z.B. dem Körperbau abhängig.

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