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Lennart Sponar und Bianca Meyer siegen, Teilnehmerrekord mit 3.458 Läufern

24.04.2005

Lennart Sponer bei seinem Sieg im April 2004 beim 25. Bewag BERLINER HALBMARATHON
© Camera4

Einen Teilnehmerrekord gab es beim 2. RBB-Lauf mit Ziel auf der Glienicker Brücke. 3.458 Läufer gingen auf der Königstraße in Zehlendorf an den Start. Im vergangenen Jahr waren es bei der Premiere 3.347 Athleten. Die Strecke führte über die Glienicker Brücke und in einem Bogen durch Potsdam wieder zurück. Das Rennen wurde von SCC-RUNNING gemeinsam mit dem Potsdamer Laufclub (PLC), dem Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) sowie der Deutschen Angestellten Krankenkasse (DAK) veranstaltet.

Mit großem Vorsprung gewann der Berliner Lennart Sponar das Rennen über die Drittel-Marathondistanz von genau 14,065 km. Der 24-jährige Läufer des Berliner SV 92 war nach 44:34 Minuten mit großem Vorsprung im Ziel auf der Glienicker Brücke. Damit hat Sponar den Streckenrekord des Vorjahressiegers Rachid Mehamdioua (OSC Berlin/49:06) gleich um über vier Minuten unterboten.

Zweiter war Peter Könnicke (USV Potsdam). Der frühere Trainingspartner und Tempomacher der dreifachen Berlin-Marathon-Siegerin Uta Pippig lief 48:18. Dritter wurde Oliver Müller (Potsdamer LC) in 50:57. „Es war ein gutes Rennen für mich. Das große Ziel in diesem Jahr ist der real,- BERLIN-MARATHON am 25. September“, erklärte Lennart Sponar.

Auch bei den Frauen gab es eine überlegene Siegerin aus Berlin: Bianca Meyer (SCC Berlin) lief 54:32 Minuten. Gleich die ersten sechs Plätze gingen an Läuferinnen des Veranstalterklubs SCC Berlin. Zweite wurde Rosemarie Kössler in 55:27 Minuten, Rang drei ging an Karsta Parsiegla mit 56:46. „Das war nach einer Verletzungspause ein prima Saisonstart für mich. Ein Sieg ist natürlich immer ein toller Start“, erklärte Bianca Meyer, die ebenfalls im Herbst einen Marathonstart plant.

Wiederum am Start war der langjährige Regierende Bürgermeister Berlins, Eberhard Diepgen. „Ich bin schneller gelaufen als im vergangenen Jahr. Und die Strecke hat mir besser gefallen“, erklärte Eberhard Diepgen, der nach 1:24:49 Stunden im Ziel war. Damit war er fast sieben Minuten schneller als vor einem Jahr. Zwei weitere Prominente erreichten das Ziel: Der für Sport zuständige Berliner Staatssekretär, Thomas Härtel, lief 1:16:33, und der Fernsehdirektor des RBB, Gabriel Heim, war nach 1:29:32 im Ziel.

Geehrt wurden im Ziel nicht nur die Sieger sondern auch die jüngsten und ältesten Teilnehmer, die die 14,065 km absolviert haben. Das waren die 13-jährige Carolin Fabian, die nach 1:27:38 Stunden im Ziel war, und der 80-jährige Elmars Salnajs. Er lief 1:49:22 Stunden. Beide erhielten den DAK-Pokal.

Alle Ergebnisse finden Sie hier: www.scc-events.com/events/rbblauf/2005/ergebnisse.php 


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